Mobile Arbeitserleichterung für den Pflegedienst

Fallstudie: Lebenshilfe Gelderland

Mitarbeiter der Lebenshilfe Gelderland gGmbH nutzen bei Patientenbesuchen Android-Smartphones, eine Pflege-App und Cortado Server.

69 Pflegedienstmitarbeiter versorgen im Auftrag der gemeinnützigen Lebenshilfe Gelderland in der Region Menschen, die Unterstützung benötigen. Medizinische und pflegerische Betreuung gehören hier ebenso zu den Aufgabenbereichen der Mitarbeiter wie die Unterstützung im Haushalt.

Wichtige Fragen hierbei: Wann ist bei welchem Patienten welcher Termin vorgesehen und welche Medikamente sind zu verabreichen? Diese und andere organisatorische Aufgaben müssen die Mitarbeiter neben ihren pflegerischen Tätigkeiten im Blick behalten. Unterlagen in Papierform gehörten daher früher bei den Patientenbesuchen mit ins Gepäck. Und wenn die Mitarbeiter ihre Arbeitseinsätze erledigt hatten, mussten sie anschließend noch ins Büro der Lebenshilfe Gelderland in Geldern fahren, um ihre Arbeit zu dokumentieren. „Viele Mitarbeiter hatten ausgedehnte Touren und mussten dann noch in die Zentrale, obwohl sie häufig außerhalb wohnen“ erinnert sich Harald Schwarz, Geschäftsführer des Clever Rechenzentrum, das die Lebenshilfe in allen IT-Belangen unterstützt. „Das macht keinen Spaß und ist extrem zeitaufwändig.“

So war schnell klar, dass mobile Geräte die Arbeit und Effektivität enorm erleichtern würden. Für die Planung der Termine und Medikationen und vieles andere mehr, aber auch zur Dokumentation der geleisteten Arbeiten setzt die Lebenshilfe auf die Software Profsys des Herstellers IC-SYS Informationssysteme GmbH. Was nun noch gebraucht wurde, war eine Lösung zur sicheren Verwaltung und Bereitstellung der Geräte und der Anwendung. Also machten sich die Lebenshilfe und ihr IT-Dienstleister Clever Rechenzentrum auf die Suche nach einer geeigneten Enterprise-Mobility-Lösung.

Ein Augenmerk lag hierbei auf der Sicherheit, da Patientendaten besonders schützenswert sind. Die Auswahl fiel auf Cortado Server. „Ein Cortado-Mitarbeiter hat uns das System vorgestellt und es hat uns am besten zugesagt“, erinnert sich Herr Schwarz. Wichtig sei für ihn neben der Sicherheit, dass die Lösung über das Active Directory (AD) zu verwalten sei. Harald Schwarz: „Man muss nichts händisch eingeben, sondern das Active Directroy ist integriert.“ Eine Besonderheit der Cortado-Lösung. Die Lösung basiert auf Microsoft Active Directory und sorgt so für eine klare, mit dem Rest der IT-Landschaft konsistente Nutzer- und Gruppenverwaltung sowie minimalen zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung mobiler Geräte. Werden im Rechtemanagement Änderungen vorgenommen, werden diese auch für die Nutzung mobiler Geräte aktiv.

Ein weiteres Kriterium: Es sollte möglich sein, einige Apps, wie z.B. Facebook zu blocken. Das konnten, so der IT-Fachmann, nicht alle Systeme. Cortado erfüllte diese Voraussetzung.

Mittlerweile arbeiten 69 Mitarbeiter in der Pflege mit Android-Geräten von Samsung. Zwar dürfen die Mitarbeiter auch mit den von der Firma gestellten Geräten telefonieren oder Fotos machen, aber ansonsten sollen die Samsung Devices vorrangig beruflich genutzt werden.

Die App Profsys wird über einen UC-fähigen Browser aufgerufen. Die Geräte werden über den Cortado Server konfiguriert, die App über das System bereitgestellt. Bei der Ersteinrichtung standen die Cortado-Fachleute beratend zur Seite. Für die Mitarbeiter des Pflegedienstes, so Schwarz, habe er Schulungen durchgeführt. Schließlich gab es Kollegen, die mit der Nutzung von Smartphones bis zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht vertraut waren. Da sei eine erste Hilfestellung wichtig gewesen.

Zur Zeit, berichtet Herr Schwarz, teste man den Einsatz der Lösung im betreuten Wohnen. Darüber hinaus gebe es auch Überlegungen, den Dateizugriff zu realisieren.

Harald Schwarz ist zufrieden: „Die Unterstützung seitens Cortado war bestens, alles läuft rund. Die mobile Lösung im Pflegedienst ist eine echte Arbeitserleichterung.“

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Lebenshilfe Gelderland gGmbH

Am 11. März 1977 schlossen sich Eltern behinderter Kinder zusammen und gründeten den Lebenshilfe für Behinderte Gelderland e.V.. Das Ziel dieser Elterninitiative war, sich gegenseitig zu stützen, zu beraten und zu helfen, ferner Maßnahmen und Einrichtungen zu schaffen, die eine wirkliche Lebenshilfe für Behinderte, vornehmlich geistig Behinderte von der Geburt bis in das hohe Alter, bedeuten. Die respektvolle Begegnung (besonders) mit den benachteiligten Menschen und ihren Familien charakterisiert das gemeinsame Handeln und bestimmt die Gestaltung der Leistungsangebote. Die auf dieser Grundlage zu betreibenden Weiterentwicklung der Organisation stellte für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Fortwährende Veränderungen gesetzlicher und finanzieller Rahmenbedingungen sowie die Berücksichtigung betriebswirtschaftlich orientierter Unternehmensstrukturen, führten am 01.01.2004 zur Neugründung der Lebenshilfe Gelderland gGmbH. Mit mehr als 470 Mitgliedern und 210 MitarbeiterInnen engagiert sich die Lebenshilfe Gelderland mit und für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und ihre Angehörigen für mehr Teilhabe und Selbstbestimmung behinderter Menschen.Das Ziel der Lebenshilfe Gelderland ist, selbst dafür zu sorgen, dass behinderte Menschen alle Chancen erhalten um Fähigkeiten zu entwickeln, Ihren Möglichkeiten entsprechend, ein humanes Leben zu führen. Mit ihren Einrichtungen schafft und intensiviert die Lebenshilfe Gelderland die Kontakte zwischen Behinderten, deren Angehörigen und Nichtbehinderten.