Tablets und Apps gegen Einsamkeit und Langeweile

BeHome hilft mit Cortado MDM älteren Nutzern, während der Coronakrise den Kontakt zur Familie zu halten 

BeHome bietet innovative Lösungen für altersgerechtes Wohnen mit technischen Assistenzsystemen inklusive einem umfassenden Dienstleistungsangebot.

Kunden des Unternehmens sind beispielsweise Krankenkassen, Vereine oder ärztliche Vereinigungen. Für diese erarbeitet BeHome auf Wunsch Konzepte, wie Technik deren Kunden – tendenziell eher ältere Menschen – helfen kann, ein selbstbestimmtes, sicheres Leben zu führen.

Sensoren zur Erkennung von Notsituationen, wie z.B. Stürzen gehören hier ebenso zum Portfolio des Unternehmens wie die Einbindung von Telemedizin oder die Anbindung von Dienstleistern. Der Fantasie für den sinnvollen Einsatz von Technik sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Irgendwann war klar: „Wir wollen verschiedene mobile Geräte zu Endkunden schicken. Und die müssen gemanagt werden“, berichtet Till Wolschina, Projektmanager Endgeräte der Better@Home Service GmbH. Auf der Suche nach einem geeigneten Mobile Device Management System wurde BeHome bei Cortado MDM fündig. „Wir wollen schnell und simpel agieren“, so Till Wolschina. „Da ist die Cortado-Cloudlösung ideal.“

In einem Pilot-Projekt mit einer der größten Deutschen Krankenkassen in einer Dresdener Pflegeeinrichtung sind nun Android-Tablets im Einsatz, die von Cortado MDM verwaltet werden. Hier war ausschlaggebend, dass den älteren und damit infektionsgefährdeten Menschen während der Coronakrise der Kontakt zu Angehörigen, wie z.B. den Enkelkindern, ermöglicht werden soll.

Als Anwendungen werden für diesen Kommunikationszweck über Cortado MDM Standard Apps, wie Kontakte, ein Messenger, Anwendungen für SMS und MMS, die Galerie App, WhatsApp, der Kalender, aber auch Spiele wie Sudoku oder Solitär verteilt.

Wichtig ist, dass für die eher älteren Nutzer, die zum Teil nicht mehr über die volle Sehschärfe verfügen, alles gut les- bzw. erkennbar ist. Ein Handy mit einem kleinen Display, so Till Wolschina, komme hier nicht in Frage.

Zurzeit führen er und seine Kollegen die Einbindung und Einrichtung noch manuell durch. Doch Optimierungspotenzial ist in Sicht: „Die automatische Einbindung der Geräte mit Hilfe von Cortados Zero-Touch-Funktion ist für die Zukunft eine optimale Option zur Zeitersparnis, das wird definitiv Thema in den kommenden Monaten.“

Momentan sei BeHome mit dem Bereich Mobile Device Management und der Nutzung von Tablets noch ganz am Anfang. Doch weitere Ideen und Projekte, die weit über Nutzung zur Kommunikation hinausgingen, seien in Vorbereitung.

Die Einbindung von Sensoren oder des Smart Homes: All das und mehr ist bereits in der Testphase angekommen. So können Angehörige eine Nachricht erhalten, dass seit mehreren Stunden die Haustür geöffnet ist oder sich zu lange keiner mehr in der Wohnung bewegt hat.

Solche unterstützenden Anwendungsfälle sind genauso Thema wie absolute Notsituationen: ein Patient drückt den Notfallknopf und ruft einen Krankenwagen. Aber auch die Nutzung des Tablets zur Televisite in Kombination mit der elektronischen Patientenakte oder dem e-Rezept wird ein zukünftiger Anwendungsfall.

Till Wolschina: „Wir sind mit der Cortado-Lösung zufrieden. Sie tut das, was sie machen soll, ist ein integraler Bestandteil unserer Gesamtlösung und hilft uns, unseren Nutzern in Zeiten von Einsamkeit und steigender Wichtigkeit der persönlichen Gesundheit, zu helfen.“

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